Ein Jahr später

So, 2012 ist rum. Wie die noch verbliebenen Leser (urgs, Galgenhumor) sicher gemerkt haben, ist in diesem Blog in diesem Jahr nicht viel passiert.

Es ist halt irgendwie, ich weiß auch nicht, im Laufe des ganzen Jahres, also so irgendwo zwischen Hochzeit, PromotionUmzug und komplett neuem Job, also da ist irgendwie wenig Zeit für dieses Blog geblieben, keine Ahnung. Und das, obwohl es so viel zu berichten gegeben hätte, und ich vor genau einem Jahr so viel angekündigt habe.

Jetzt gerade haben wir Urlaub, und zwar zu Hause. Nur: jetzt gerade passiert ja nicht viel, obwohl ich endlich mal Zeit hätte. Vielleicht sollte ich mir einfach vornehmen, zur richtigen Zeit mehr Zeit fürs Bloggen zu verwenden? Quasi als guten Vorsatz? (Immerhin gibt es ja auch prominente Starthilfe. Dank anhaltender akuter Inkompetenz von bestimmten Mitarbeitern hat sich in letzter Zeit wieder sehr schnell neues Blog-Material angesammelt – an dieser Stelle einen herzlichen Dank an 1&1.)

Oder es geht noch mehr in Richtung Microblogging. Halt so immer nur ein Bild, oder ein Kommentar mit 140 Zeichen, oder ein Link, usw.

In jedem Fall wünsche ich aber allen ein gutes neues Jahr 2013! 🙂

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Was bisher geschah

Ich freue mich, endlich mal wieder die Zeit zu finden, hier ein bisschen was zu schreiben. Leider ist das gar nicht so einfach. Ich wüsste ja, wo ich anfangen soll – die Frage ist aber viel mehr: wie? Nach dieser ganzen Zeit? Nachdem hier soviel Spannung aufgebaut wurde? Eine einfache Lösung wäre, ganz prätentiös auf eine Meta-Ebene zu flüchten, natürlich inklusive der Erwähnung des Umstands, dass hier auf eine Meta-Ebene geflüchtet wird. Los geht’s.


Nach einer längeren Kreativpause wurde in der neuen Staffel von „Robert in München“ das Konzept überarbeitet. Um den sinkenden Einschaltquoten entgegenzuwirken, gab es einige grundlegende Änderungen: der Ort der Handlung wurde von München ins hippe Berlin verlegt, weshalb auch der Name der ganzen Serie kurzerhand in „Robert in Berlin“ geändert wurde. Das durchaus solide Thema „Universitätsalltag“ wurde durch das massentauglichere Thema „Büroalltag“ ersetzt, womit man sich bei noch mehr Leserschichten anzubiedern versucht. Aufgrund der neuen Ausrichtung wurden einige beliebte Charaktere herausgeschrieben, während neue hinzugekommen sind. Außerdem wurde an der Optik geschraubt: neues Header-Bild und serifenloser Font sollen Modernität simulieren. Ob das neue Konzept tragfähig ist, wird man wohl erst in den kommenden Wochen sehen; wir geben hier aber schonmal einen exklusiven Einblick in die erste Folge.

Die Auftaktfolge spielt zeitlich etwa vier Monate nach dem Ende der letzten Staffel. Wir sehen Robert, wie er in einem großen, relativ leeren Raum mit Parkett und Stuckdecke sitzt und etwas in seinen Computer tippt. Eingebettet in diese Rahmenhandlung wird dann in kurzen Rückblenden skizziert, was bisher passiert ist: Marianne und Robert sind nach Berlin gezogen. Nach einer kurzen aber intensiven Suche, die etwas schwieriger war als vermutet, haben sie eine schöne Wohnung gefunden. Dann sehen wir, dass Marianne zwar beim gleichen Arbeitgeber arbeitet, jetzt aber in dessen Berliner Niederlassung. Robert arbeitet jetzt bei einem Unternehmen, dessen Software Dokumente automatisch in Bezug auf Terminologie, Stil, Grammatik und anderem analysiert und Verbesserungsvorschläge macht, um die Textqualtität zu verbessern. Er ist dort halb als Softwareentwickler und halb als Forscher angestellt – ein billiger Drehbuch-Trick, um bisherige universitätsnahe Zuschauer zu halten und gleichzeitig mehr Informatiker im Allgemeinen anzusprechen. In der letzten Rückblende sehen wir Robert nochmals in seiner bekannten Rolle als Doktorand, wie er an der LMU in München seine Doktorarbeit verteidigt. In der eigentlichen „Echtzeit“-Rahmenhandlung passiert dagegen enttäuschend wenig. Die Folge endet damit, wie Robert, immer noch an seinem Computer sitzend, auf „Blogbeitrag veröffentlichen“ klickt.

Probleme mit ScribeFire

Vor kurzem habe ich mir das Firefox-Plugin ScribeFire installiert, um bequemer und schneller neue Blogeinträge verfassen zu können.

Leider scheint der Editor nicht ganz reibungslos zu laufen, zumindest nicht im Zusammenspiel mit wordpress.com: Einträge, die ich hochlade, lassen sich nicht mehr im Plugin bearbeiten, haben einen falschen Zeitstempel oder verschwinden nach der Veröffentlichung spurlos*, nur um dann einen Tag später wieder aufzutauchen. So kommt es, dass der Matchbox- HotWheels-Artikel jetzt zweimal hier steht. Und prompt wurden natürlich auch beide Versionen kommentiert… 🙂

*und sind nicht mal mehr in der kompletten Export-Datei zu finden