Australien-Reisetagebuch

Jetzt ist hier schon sehr sehr lange nichts passiert. Und das wird sich leider auch so schnell nicht ändern. Aber wenn es schon nichts neues Neues gibt, kann ich doch immerhin auf neues Altes hinweisen:

Marianne und ich veröffentlichen gerade das Reisetagebuch unseres Australienurlaubs von 2011!

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Was bisher geschah

Ich freue mich, endlich mal wieder die Zeit zu finden, hier ein bisschen was zu schreiben. Leider ist das gar nicht so einfach. Ich wüsste ja, wo ich anfangen soll – die Frage ist aber viel mehr: wie? Nach dieser ganzen Zeit? Nachdem hier soviel Spannung aufgebaut wurde? Eine einfache Lösung wäre, ganz prätentiös auf eine Meta-Ebene zu flüchten, natürlich inklusive der Erwähnung des Umstands, dass hier auf eine Meta-Ebene geflüchtet wird. Los geht’s.


Nach einer längeren Kreativpause wurde in der neuen Staffel von „Robert in München“ das Konzept überarbeitet. Um den sinkenden Einschaltquoten entgegenzuwirken, gab es einige grundlegende Änderungen: der Ort der Handlung wurde von München ins hippe Berlin verlegt, weshalb auch der Name der ganzen Serie kurzerhand in „Robert in Berlin“ geändert wurde. Das durchaus solide Thema „Universitätsalltag“ wurde durch das massentauglichere Thema „Büroalltag“ ersetzt, womit man sich bei noch mehr Leserschichten anzubiedern versucht. Aufgrund der neuen Ausrichtung wurden einige beliebte Charaktere herausgeschrieben, während neue hinzugekommen sind. Außerdem wurde an der Optik geschraubt: neues Header-Bild und serifenloser Font sollen Modernität simulieren. Ob das neue Konzept tragfähig ist, wird man wohl erst in den kommenden Wochen sehen; wir geben hier aber schonmal einen exklusiven Einblick in die erste Folge.

Die Auftaktfolge spielt zeitlich etwa vier Monate nach dem Ende der letzten Staffel. Wir sehen Robert, wie er in einem großen, relativ leeren Raum mit Parkett und Stuckdecke sitzt und etwas in seinen Computer tippt. Eingebettet in diese Rahmenhandlung wird dann in kurzen Rückblenden skizziert, was bisher passiert ist: Marianne und Robert sind nach Berlin gezogen. Nach einer kurzen aber intensiven Suche, die etwas schwieriger war als vermutet, haben sie eine schöne Wohnung gefunden. Dann sehen wir, dass Marianne zwar beim gleichen Arbeitgeber arbeitet, jetzt aber in dessen Berliner Niederlassung. Robert arbeitet jetzt bei einem Unternehmen, dessen Software Dokumente automatisch in Bezug auf Terminologie, Stil, Grammatik und anderem analysiert und Verbesserungsvorschläge macht, um die Textqualtität zu verbessern. Er ist dort halb als Softwareentwickler und halb als Forscher angestellt – ein billiger Drehbuch-Trick, um bisherige universitätsnahe Zuschauer zu halten und gleichzeitig mehr Informatiker im Allgemeinen anzusprechen. In der letzten Rückblende sehen wir Robert nochmals in seiner bekannten Rolle als Doktorand, wie er an der LMU in München seine Doktorarbeit verteidigt. In der eigentlichen „Echtzeit“-Rahmenhandlung passiert dagegen enttäuschend wenig. Die Folge endet damit, wie Robert, immer noch an seinem Computer sitzend, auf „Blogbeitrag veröffentlichen“ klickt.

Alles neu

Viele wissen es schon, jetzt hier noch mal offiziell:

Wir sind zum Januar nach Berlin gezogen! Und damit nicht genug: schon ab morgen werden wir beide hier arbeiten. Dementsprechend habe ich den Titel des Blogs angepasst, und bei der Gelegenheit auch gleich mal das Design etwas modernisiert.

Woran ich arbeite, wie der Umzug lief, und was eigentlich aus meiner Doktorarbeit geworden ist, werde ich hier in den kommenden Wochen mitteilen. Bis dahin wünsche ich allen Lesern erstmal ein gutes neues Jahr!

Zwischenmeldung

Hier im Blog war es ja jetzt sehr lange sehr ruhig, weil ich hauptsächlich mit meiner Dissertation beschäftigt war. Die ist jetzt fertig und abgegeben, doch auch das ist schon wieder etwas her. Ob man jetzt auf viele neue Beiträge gespannt sein darf? Keine Ahnung – da bin ich selbst gespannt. 🙂

Update: Bis dahin gibt es erstmal ein paar neue LOMO-Fotos.

Antibakteriell

Also dass es in Korea strenge Quarantäne-Bestimmungen bei der Einreise gibt und man sich quasi an jeder Ecke die Hände waschen kann, seh ich ja noch ein. Aber dass in der Mensa die Wassergläser alle einzeln in einem Schrank bereit stehen, in dem sie mit „sanitizing ultra-violet rays“ bestrahlt werden, ist schon etwas absurd…