O2 can’t do either – Teil 3

O2 hatte sich also doch noch dazu entschlossen, einen Kunden, der sich noch in der Widerrufsphase befand, keinen Anschluss hatte und sich mehrfach beschwert hatte, zumindest mal zurückzurufen. Leider hatte ich die Anrufe wie gesagt verpasst. Aber es war schön zu sehen, dass sich in der Telefongesellschaft doch noch was tat.

Am nächsten Morgen rief ich also wieder einmal die Hotline an, und die brachte mich gleich auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Mitarbeiterin wusste von nichts – ihr lag lediglich die Information vor, dass ein neuer Technikertermin vereinbart werden müsse, aber dass im System auch stand: „Kunde will keinen Technikertermin“. Ich sagte ihr, dass das eine etwas sinnentstellenden Kurzzusammenfassung unserer Probleme mit dem Anschluss war, aber gleichzeitig war ich auch froh, dass in unserer Kundenakte nicht „größtenteils harmlos“ stand. Immerhin bekam ich heraus, dass am Tag der Anschlussfreischaltung tatsächlich ein Techniker am Verteilerkasten war, so dass das Problem wohl mit großer Sicherheit bei uns im Haus liegen müsse.

Sie nannte mir einige Termine, allerdings mit Zeiträumen, die ich so noch nicht kannte. Ich wählte grummelig Freitag, den 1. März, 13-19 Uhr. Sie trug es ins System ein. Trotzdem verlangte ich einen Vorgesetzten, um zu erfahren, was man denn nun in der Zwischenzeit unternommen habe.

Der Vorgesetzte wusste ebenfalls von nichts, und konnte auch nicht sagen, was der Mitarbeiter getan hat, mit dem Marianne gesprochen hatte. Zur Sicherheit ließ ich mir noch einmal den Techniker-Termin nennen, die die Mitarbeiterin nur wenige Minuten vorher in das System eingetragen hatte. Der Mitarbeiter antwortete „1. März, 14-20 Uhr“. Leider konnte er mir in der Folge nicht erklären, warum die Mitarbeiterin zuvor 13-19 Uhr genannt hatte. Ich sagte ihm auch, dass ich ohnehin fest davon ausgehe, dass kein Techniker kommen wird.

Am 1. März rief ich zur Sicherheit mal bei der Telekom-Hotline direkt an, um den Termin bestätigen zu lassen. Ich kam sofort dran. Der Mitarbeiter sagte höflich, dass er „Fremdaufträge“ aus Datenschutzgründen nicht sehen kann – ich solle mich bei Problemen an meine eigene Telefongesellschaft wenden.

Am Mittag dieses Freitags verlasse ich wieder einmal viel zu früh das Büro. Da ich aber nicht davon ausgehe, dass der Techniker kommt, nehme ich mir einiges an Arbeit mit nach Hause.

Kaum bin ich zu Hause angekommen, kommt tatsächlich ein Telekomtechniker! Ins Haus!! Zu uns!!!

Fortsetzung folgt…

 

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Ein Gedanke zu „O2 can’t do either – Teil 3

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