O2 can’t do either – Teil 1

Nach dem übergroßen Erfolg von „Nichts als Ärger mit 1&1“ startet heute eine neue Spin-off-Serie mit einem neuen Protagonisten, und der Deutschen Telekom und der Post in Nebenrollen!

Nachdem ich also endgültig bei 1&1 gekündigt hatte, sah ich mich nach einem neuen DSL-Anbieter um. Um auf einen weiterhin andauernden Totalausfall der Leitung (und der Kundenservice-Qualität) vorbereitet zu sein, sollte der neue Anbieter eine Kündigungsfrist von maximal drei Monaten haben, was die Auswahl schon deutlich einschränkt.

Die Wahl fiel schließlich auf O2 DSL (vormals Alice (vormals Hansenet)), weil man dort innerhalb von 4 Wochen kündigen kann und zudem eine SIM-Karte erhält, mit der man für die ersten drei Monate umsonst surfen kann, davon 1 GB/Monat mit UMTS. Außerdem ist die DSL-Geschwindigkeit dort mit 16 MBit/s mehr als doppelt so hoch als mit unserem alten 1&1-Anschluss.

Am 12.2. schloss ich also den neuen Vertrag online ab. Schon am nächsten Tag erhielt ich E-Mails mit weiteren Einzelheiten zum Anschlussvorgang, noch ein Tag später kam die Hardware (Router) bei uns zu Hause an, und nochmal einen Tag später war die SIM-Karte bei uns.

[Kleiner Deutsche-Post-Exkurs: Die SIM-Karte wurde per eigenhändigem Einschreiben versandt. Weil ich zu der Zeit gerade auf Dienstreise war, wollte Marianne die Sendung annehmen, denn schließlich haben wir ja jetzt den gleichen Nachnamen. Anfänglich hatte der Postbote noch Bedenken. Doch nachdem Marianne ihm eine Kurzform unserer Leidensgeschichte geschildert hat, ließ er sich dann doch erweichen. „Aber unterschreiben Sie mit dem Vor- und Zunamen ihres Ehemanns!“]

Der Freischalttermin stand auch schon fest: der 21.2., gerade mal gut eine Woche nach Vertragsabschluss. Und angeblich sollte nicht mal ein Techniker dafür ins Haus kommen müssen! Fast schon verstört durch diese Geschwindigkeit und diese Neuigkeiten schloss ich die neue Hardware an und wartete auf das angekündigte Wunder.

Das Wunder trat natürlich nicht ein. Am Abend des 21.2. blinkte das DSL-Lämpchen der O2-Box genau so wie am Morgen, und die Software auf der Box meinte, ich sollte die „Verkabelung prüfen“. Mit dieser war aber alles in Ordnung – statt dessen war wie zu erwarten die Leitung an sich nach wie vor tot.

Fortsetzung folgt…

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