Nichts als Ärger mit 1&1 – Teil 3

Der Telekom-Techniker hatte uns also ein zweites Mal komplett versetzt, ohne dass wir in irgendeiner Weise informiert worden wären.

Am nächsten Morgen erwartete ich dazu einen Anruf von 1&1, als der aber nicht kam, rief ich mittags wieder die 1&1-Hotline an. Der Mitarbeiter konnte mir leider wieder nicht mitteilen, warum kein Techniker gekommen war. Er versprach aber, dass die ganze Angelegenheit bei 1&1 eskaliert wird, weil es ungewöhnlich ist, dass gleich zweimal in Folge kein Techniker erscheint, und das ohne jede Nachricht.

Zudem teilte er mir mit, dass ich laut den 1&1-AGBs schriftlich eine Gutschrift für die Monatsgebühr im Dezember beantragen könne. Darüber hinaus könnte ich auch eventuell die Kosten für die Anrufe bei der Hotline und andere durch die Störung entstandenen Kosten einreichen – genaueres könnte er mir aber nicht sagen. Auf jeden Fall müsste aber gleichzeitig ein neuer Techniker-Termin vereinbart werden.

Rückblickend hätte ich mich zu diesem Zeitpunkt mehr aufregen müssen. Es war aber der letzte Arbeitstag vor Weihnachten, und vielleicht war ich gedanklich schon im Weihnachtsurlaub. Über Weihnachten würden wir sowieso ein paar Tage verreisen. Mit der Zusage, dass 1&1 parallel die Probleme mit der Technikfirma untersuchen würde, vereinbarte ich einen neuen Termin für den 27.12.2012, im Zeitraum 14-20 Uhr.

Später am Tag buchte ich aber auch eine Prepaid-Internet-Flatrate für unseren UMTS-Surf-Stick, um wenigstens für die Zeit vor der Abreise und nach der Rückkehr einen Internetzugang zu Hause zu haben. (Nicht abgedeckt davon waren aber natürlich die verschiedenen Telefonate für Planungen und Abstimmungen mit unseren Familien, was man nun mal vor Weihnachten so macht.)

Marianne hatte dann die gute Idee, zum geplanten Technikertermin meine Familie zu uns zum Weihnachtsessen einzuladen. Das Motto des besinnlichen Abends unterm Weihnachtsbaum sollte „Warten auf den Telekom-Techniker“ sein. Wir stellten uns bereits vor, wie wir ihn feierlich in unserer Runde begrüßen würden, wie wir das Festmahl mit ihm teilen und Fotos mit ihm fürs Familienalbum machen würden.

Nach einigem Hin und Her stand schließlich fest, dass wir insgesamt sieben Gäste bewirten würden. Für so viele Leute hatten wir schon lange nicht mehr gekocht! Teilweise haben wir unsere Gäste deshalb auch in die Vorbereitungen mit einbezogen: Als Vorspeise gab es einen gemischten Salat, das Hauptgericht war ein wunderbarer Flammkuchen, und als Dessert gab es ein Eis. Alle haben das Essen sehr gelobt. Dazu gab es guten Wein, Geschenke wurden nachträglich überreicht und ausgepackt, es gab viel Geschnatter, und die ganze Stimmung war entspannt und ausgelassen.

Der Abend war insgesamt so gelungen, dass wir um 20 Uhr fast übersehen hätten, dass unser Stargast nicht gekommen war. Kein Techniker erschien. Keine Nachricht. Nichts.

Der Festnetzanschluss war zu diesem Zeitpunkt seit drei Wochen gestört.

Advertisements

Ein Gedanke zu „Nichts als Ärger mit 1&1 – Teil 3

  1. Pingback: Nichts als Ärger mit 1&1 – Teil 4 | Robert in Berlin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s