Nichts als Ärger mit 1&1 – Teil 2

Nachdem der Techniker-Termin geplatzt war, erhielt ich also einen Anruf von 1&1.

Es war ein Call-Center-Mitarbeiter. Er versuchte, mir irgendeinen 1&1-Webhosting-Vertrag aufzuschwatzen. Ich machte freundlich Vorschläge zur Prozessoptimierung bei Kunden mit laufenden Entstörungsvorgängen und legte auf.

Um 17:30 Uhr rief ich dann selbst die Hotline wieder an. Der Hotline-Mann öffnete die Kundenakte, und sah, dass es zu dem Termin noch keinen Bericht gab. Er versuchte vergebens, die Technikfirma zu erreichen – schließlich war es ja schon freitags um halb sechs, da arbeiten die nicht mehr, müssen Sie wissen! Ich fragte, ob man mir als Überbrückung der Störung einen UMTS-Stick oder ähnliches zur Verfügung stellen könnte – schließlich mache 1&1 ja auch in Mobilfunk, das sollte dann ja nicht so schwer sein. Der Mitarbeiter lehnte ab. Das ginge nur, wenn prinzipiell kein Anschluss am Ort zur Verfügung steht, und bei uns gibt es ja prinzipiell einen. Er versprach aber, dass man sich „heute oder morgen“ melden würde, sobald halt der Bericht da sei.

Als auch zwei Tage später keine Rückmeldung kam, rief ich wieder an. Die Hotline-Mitarbeiterin war wirklich sehr nett. Der Bericht lag immer noch nicht vor, die Firma war nicht erreichbar (es war Sonntag), und überhaupt ist alles ungeheuerlich. Geholfen hat das überhaupt nichts, aber ich sach mal wenn schon Hotline, dann sonntags – die sind dann hörbar entspannter. Können ja eh nix machen.

Am Montag rief ich wieder die Hotline an, und hängte erstmal 10 Minuten in der Warteschleife. Der Hotline-Mitarbeiter erfuhr dann aber endlich den Grund für das Fehlen des Technikers: Kapazitätsengpässe. Überbuchung. Zu viele Termine für einen einzelnen Techniker. Verstehen schon, der Wintereinbruch. Wir müssen einen neuen Termin ausmachen. Ich wähle den 20. Dezember, 14-20 Uhr. Die Vorhersage bei ihm zeige für den Termin „grünes Licht“. Die Techniker-Erschein-Wahrscheinlichkeit sieht gut aus.

Mit einem trickreichen Schema, das auch die Oma involvierte, war an dem Tag unsere Wohnung von 14-20 Uhr kontinuierlich besetzt. Es war ein schöner Nachmittag. Nur einer fehlte – der Techniker.

Zu diesem Zeitpunkt war unser Telefon- und Internet-Anschluss seit zwei Wochen gestört.

Fortsetzung folgt

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2 Gedanken zu „Nichts als Ärger mit 1&1 – Teil 2

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