Notizen aus dem Urwald

Auf meinem täglichen Fahrradweg (d.h. wenn ich endlich mal wieder Rad fahren würde) fahre ich nicht nur direkt durchs Brandenburger Tor, sondern komme auch am Niemandsland am Gleisdreieck vorbei. Das ist ein erstaunliches und merkwürdiges Gebiet, das es in dieser Form eigentlich nur in Berlin geben kann und wohl bald so nicht mehr existieren wird:

Knapp ein halbes Quadratkilometer groß, für die Öffentlichkeit größtenteils nicht zugänglich, zentral gelegen (1km vom Potsdamer Platz), mit verwilderten Naturflächen, überwachsenen Gleisresten eines uralten Güterbahnhofs, einer Spedition, Beachvolleyballplätzen sowie etwas verwitterten Windmühlen aus dem benachbarten Technikmuseum. Trotzdem erstklassig durch zwei U-Bahnlinien angebunden, die aber gar nicht im Untergrund fahren, sondern beide als Hochbahn das Gebiet überspannen und sich übereinander im rechten Winkel an einem U-Bahnhof kreuzen, der Gleisdreick heißt.

Und ausgerechnet in dieser dünn besiedelten Gegend, am Rande des Gebiets, führt die U-Bahnlinie 1 direkt durch ein Wohnhaus hindurch.

Anmerkungen:

  • Die U-Bahn belegt offenbar die Etagen eins bis drei.
  • Ich würde zu gern wissen, wie das Zimmer mit dem kleinen Fenster und Gardinen an der Hausseitenwand aussieht.
  • Der Bereich direkt neben dem Haus war bis vor kurzem keine Baustelle, sondern einfach leer.
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