LOMO LC-A

Vor anderthalb Jahren haben wir von Mariannes Eltern eine altes „Erbstück“ geschenkt bekommen: eine kleine Analogkamera namens LOMO LC-A, die in den 80er Jahren in Leningrad hergestellt wurde und in der Sowjetunion und anderen Ostblock-Staaten wohl relativ verbreitet war.

Beim Suchen nach einer Anleitung im Internet stellte ich schnell fest, dass genau diese Kamera bei einigen Foto-Enthusiasten sehr beliebt ist, unter anderem weil die Fotos, die sie macht, irgendwie ziemlich Retro aussehen.

lomo_skate...

Ich bin jetzt kein besonderer Fotografie-Kenner (und schreibe „Fotos“ auch einfach mit f), und vergesse ständig, was es mit Blende, Schärfentiefe, Weißabgleich, ISO-Wert, f=5.6 usw. auf sich hat — von guten Motiven ganz zu schweigen. Aber selbst mir als Laien war klar, dass diese Kamera schon ein sehr cooles Geschenk von Mariannes Eltern war.

Ich kaufte also einen Film (das geht übrigens nach wie vor problemlos), und fing an, ein paar Fotos zu machen. Weil die Kamera aber dann doch nicht so ganz klein ist, nahm ich sie auch nicht überall hin mit, und so zog sich das Befüllen des 36er-Films ganz schön lange hin. Genau genommen stand  die Kamera dann irgendwann einfach im Regal rum, und nach Princeton habe ich sie dann auch nicht mitgenommen.

Während meines USA-Aufenthalts war ich häufiger in New York. Eines Tages lief ich in Greenwich Village die 8th Street entlang, und staunte nicht schlecht, als ich plötzlich an einem kleinen Laden vorbeikam, der ganz und gar der LOMO LC-A gewidmet war. (Ok, und ein paar anderer alter Analogkameras.)

Ich kaufte vor Schreck ein Buch über die Kamera und stellte fest, dass es eine große Community rund um die LOMO gibt. Sie wird heute auch wieder hergestellt, als LOMO LC-A+ mit einigen Verbesserungen, zum geringfügig erhöhten Listenpreis von €250. Daneben gibt es auch immer mehr Zubehör, mit dem man alle möglichen Effekte aus der kleinen Kamera herausholen kann.

Wieder zurück in Deutschland machte ich mich mit neuem Schwung daran, den Film endlich vollzuknipsen, und gab ihn anschließend zum Entwickeln (inklusive dem guten alten Film-in-die-Tasche-legen-Moment!).

Dankenswerterweise machte das Fotolabor dann aber keine Abzüge, denn die hätten alle ungefähr so ausgesehen:

Was war passiert? Mehr dazu beim nächsten Mal.

Advertisements

3 Gedanken zu „LOMO LC-A

  1. Kommt nicht in Frage! Hier war schon so lange nichts mehr los, dass ich jetzt halt mit solchen Tricks die Leserzahlen hochtreiben muss.

  2. Pingback: LOMO LC-A: Teil 2 « Robert in München

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s