Zielgruppenproblem beim IEEE

Aufgrund einer Tagungsvergünstigung bin ich momentan Mitglied beim IEEE, dem Institute of Electrical and Electronics Engineers. Das Institut ist wichtiger Herausgeber von vielen wissenschaftlichen Publikationsreihen, von denen einige auch für die Informatik-Grundlagenforschung bedeutend sind. Insgesamt ist die Vereinigung aber doch eher ingenieurslastig, und so geht es im monatlich erscheinenden Mitgliedermagazin IEEE Spectrum oft um bodenständige Dinge wie Solarstrom, Medizintechnik oder Funkstandards, was eigentlich alles ganz nett ist.

Eigentlich. Denn in den letzten Monaten gab es in dem Magazin immer häufiger lange Artikel über die Herausforderungen des US-Militärs beim Einsatz von High-Tech-Waffen in Kriegsgebieten, und wie das IEEE dabei „helfen“ kann. In zwei der drei letzten Ausgaben war das sogar Titelthema:

IEEE Spectrum

Nun müsste ich mich darüber ja nicht aufregen. Schließlich habe ich nur eine „kleine“ Mitgliedschaft, die in Kürze endet und die ich auch nicht selbst bezahlt habe.

Aber eine Vereinigung, die inzwischen 365.000 Mitglieder aus über 150 Ländern hat, welche in 324 local sections organisiert sind, könnte in dieser Hinsicht vielleicht ein bisschen weniger forsch auftreten.

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3 Gedanken zu „Zielgruppenproblem beim IEEE

  1. Ich fasse es nicht.

    Danke für diesen Kommentar. Dr. Herbert Schlangemann ist jetzt hier inzwischen ein Running Gag geworden.

  2. Pingback: Nochmal IEEE « Robert in München

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