Windows-Versionswirrwarr

Die nächste Version von Windows, also der Nachfolger von Vista, wird offiziell Windows 7 heißen. Damit kehrt Microsoft beim Windows-Namen nach zwölf Jahren wieder zur Versionsnummer zurück. Das Problem ist nur: sie passt nicht.

Denn Windows 7 wird technisch gesehen eher eine behutsame Verbesserung, eine aufpolierte und glattgeschliffene Variante von Vista (welches intern „Windows NT 6.0“ heißt). Die Nummer 7 sendet also ein falsches Signal: absoluten Vista-Hassern werden unberechtigte Hoffnungen auf wesentliche Neuerungen gemacht, während alle anderen befürchten müssen, schon wieder eine ganz neue, unausgereifte und inkompatible Plattform zu bekommen (was nicht der Fall ist).

Das Beste aber ist, dass sich Microsofts Entwicklungsabteilung von dem Marketing-Nebel überhaupt nicht beeindrucken lässt, und „Windows 7“ intern die Versionsnummer 6.1 bekommt. Und diesen Widerspruch muss dann wiederum der Corporate Vice President mit blumigen Worten wegreden:

So we decided to ship the Windows 7 code as Windows 6.1 – which is what you will see in the actual version of the product in cmd.exe or computer properties.

There’s been some fodder about whether using 6.1 in the code is an indicator of the relevance of Windows 7. It is not.

Windows 7 is a significant and evolutionary advancement of the client operating system.

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