GPS-basiertes iPhone-Spiel: Scotland Yard

Yeah, also wenn diese Überschrift mal keine Besucher anlockt…

In München findet gerade die Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI) statt. Neben Festvorträgen und Rahmenprogramm gibt es die ganze Woche lang eine Vielzahl von Workshops und Tutorien. Ich habe bisher einige interessante Vorträge zur Softwareverifikation und zur Komplexität hören können.

Daneben haben Felix und ich gestern an einer Live-Demo eines „Location-Based Mobile Game“ teilgenommen: bei Scotland Yard to go der Universität Bonn wurde das altbekannte Brettspiel mittels GPS- und GSM-Ortung auf verteilten Mobiltelefonen in die Realität umgesetzt.

Konkret gab es ein Mister-X-Team (wir) und zwei Detektiv-Teams, die jeweils mit einem iPhone ausgestatt wurden. Das Spiel zeigt auf einer Google-Maps-Karte die eigene aktuelle Position sowie (über einen zentralen Spielserver) die Position der Mitspieler auf einer Karte an.

Der Trick ist, dass die Detektiv-Teams immer nur alle paar Minuten die aktuelle Position von Mister X vom Server bekommen. Wir konnten auf diese Weise ziemlich lange die beiden Detektivteams abschütteln. Ein klein wenig hat uns dabei die Tatsache geholfen, dass wir im Gegensatz zu den anderen ein iPhone der ersten Generation ohne GPS hatten, dessen GSM- und WLAN-Ortung überraschend miserabel war, so dass die Gegner oft eine falsche Position von uns bekamen. Wir haben uns dann aber einholen lassen; offiziell ist das Spiel spätestens nach einer festgesetzten Zeit vorbei.

Auch wenn das Spielprinzip mir momentan noch etwas zu simpel ist und die Umsetzung noch ein paar technische Hürden zu überwinden hat, muss ich sagen, dass sich da durchaus neue Spielwelten auftun. Und selbst wenn nicht – ich habe so zumindest ein paar nette Seiten der Maxvorstadt kennengelernt. 🙂

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Ein Gedanke zu „GPS-basiertes iPhone-Spiel: Scotland Yard

  1. Hallo,

    ich habe mir neulich ein Garmin Outdoor GPS-Gerät gekauft und bin dann auch auf die Idee des „lebendigen Scotland Yard“ gekommen.(Ich war in Berlin)

    Das Regelwerk müßte sich relativ einfach übertragen lassen.

    Die Instrumente „GPS Koordinaten“ und als Kommunikationsmedium das „Handy“ sollten genügen um ein faires Spiel entstehen zu lassen.

    Bei aktiven Trackaufzeichnungsmodus in den Geräten hätte man sogar noch einen stillen Schiedsrichter,mit dem man den regelkonformen Verlauf abgleichen könnte.

    Grüße Franz-Robert

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