Fußballübertragung mit Hindernissen

Meine Tagung ist seit gestern Mittag vorbei. Sie war weniger anstrengend als gedacht, und es gab auch viel mehr interessante Vorträge, als ich erwartet habe. Alles in allem hat es sich wirklich gelohnt!

Ich war daraufhin gestern und heute die ganze Zeit unterwegs, deshalb gibt es erst jetzt wieder ein Update. Wir haben hier gestern Nachmittag das Spiel gesehen, in Peter’s Pub, einer urigen amerikanischen Kneipe. Der Treffpunkt wurde von eine paar Leuten aus Edinburgh vorgeschlagen. Leider haben sie uns den falschen Ort mitgeteilt, so dass wir 20 Minuten zu spät kamen. Da will ich den Schotten mal keine böse Absicht unterstellen. 🙂

In der Kneipe gab es übrigens (wie überall) das Yuengling Lager. Das Etikett versucht zu beeindrucken mit „from America’s Oldest Brewery“, nämlich „since 1829″… 🙂

Jedenfalls war die Kneipe überraschend voll mit Leuten, die das Spiel verfolgten. Dabei waren eine Reihe von Deutschen anwesend, vermutlich keine Türken, hauptsächlich aber Leute, die einfach bei jedem Tor gejubelt haben.

Das Spiel lief auf dem amerikanischen Kabelsender ESPN, und ich war wirklich beeindruckt, wie professionell die das aufgezogen haben. Sie haben Kommentatoren aus England eingeflogen, die deutschen Fußballernamen wurden richtig ausgesprochen, und es gab sogar Halbzeitanalysen und Nachberichterstattungen!

Leider war der Sender auf das internationale Fernsehsignal angewiesen, und so konnten sie bei den Bildausfällen gar nichts mehr tun – ein flexibles Umschalten auf das Schweizer Signal hätte man nicht erwarten können. Da die Kommentatoren auch nicht im Stadion saßen, gab auch nicht mal eine Audioverbindung. Und so kam es, dass wir sowohl das zweite deutsche als auch das zweite türkische Tor komplett verpasst haben. 😦

Statt dessen wurde dann immer wieder die Fanmeile und Fußgängerzone von Basel gezeigt. In einem dieser Momente kamen zwei Amerikaner in die Kneipe und wunderten sich darüber, dass alle gebannt auf eine Straße in Basel starrten… ich hörte nur „what’s goin‘ on, man?“ 🙂

Trotz der vielen Unterbrechungen und der (für uns) ungewöhnlichen Zeit war zumindest zum Schluss noch einige Stimmung in dem Laden.

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