Wii angespielt

Ich hatte schon seit einiger Zeit viel über die Wii gehört, und am Wochenende bekam ich auf einer Party endlich auch mal die Gelegenheit, die Spielkonsole auszuprobieren, anhand von Wii Sports und Wii Play.

Die viel gelobte einfache und intuitive Bedienbarkeit mit dem Controller kann ich nur bestätigen. Das Konzept ist wirklich mal was Neues, und hat mich sofort begeistert. Allerdings fand ich die Sportarten bei Wii Sports unterschiedlich gut umgesetzt:

  • Das Highlight ist meiner Meinung nach Tennis – es fühlt sich einfach sehr wie echtes Tennis an. Es gibt eine ganze Menge Möglichkeiten, den Ball zu schlagen.
  • Boxen hat mich am meisten außer Atem gebracht, macht aber auch sehr viel Spaß. Leider hatte ich das Gefühl, dass mein Mii viele meiner Bewegungen gar nicht umgesetzt hat. Vielleicht stand ich aber auch falsch, oder im „Gast“-Modus sind die Sportarten noch stärker vereinfacht sind als ohnehin schon.
  • Golf ist dagegen recht entspannend, und hübsch anzusehen. Zwar hatte ich auch hier das Gefühl, dass meine Schläge nicht besonders detailgenau ausgeführt wurden, aber auch das könnte am Gast-Modus gelegen haben.
  • Beim Bowling habe ich nur zugesehen, es schien aber auch einen hohen Suchtfaktor zu haben.
  • Einzig Baseball fand ich irgendwie frustrierend: Es war ziemlich schwierig, den Ball zu treffen, und wenn ich es mal geschafft hatte, war mir überhaupt nicht klar, wie die KI zum Ball rennt und wie und ob ich die Spieler dann steuern muss. Aber vielleicht war ich einfach zu ungeduldig.

Bei Wii Play habe ich nur zwei der neun Spiele gespielt:

  • Bei „Schützenfest“ muss man Moorhuhn-mäßig auf Ballons und ähnliches zielen und schießen. Das schien mir so ein kleines Tutorialspiel zu sein, worin man den Umgang mit dem Controller trainieren kann.
  • „Laser Hockey“ entspricht dagegen einem Airhockey-Spiel: durch das Zielen/Zeigen bewegt man seinen Schläger und muss versuchen, den Puck ins gegnerische Tor zu schlagen. Merkwürdigerweise hat das Spiel eine extrem hohe Bewegungsempfindlichkeit; man kann es eigentlich nur spielen, wenn man unbeweglich stehen bleibt und den Controller vorsichtig aus dem Handgelenk heraus steuert. Vielleicht kann man da eine Spieloption ändern?

Fazit: Die Spiele sind sehr intuitiv und kurzweilig gestaltet und daher einfach ideal für Partys. Für dauerhaften Spielspaß sollte man sich aber wohl eher ein „richtiges“ Spiel kaufen. Und da würde mich mal interessieren, wie gut das innovative Bedienkonzept in die „großen“ Wii-Spiele integriert ist.

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Ein Gedanke zu „Wii angespielt

  1. Andrea hat sich in meinem (offlinen) Blog sehr lobend über Zelda geäußert. Aber leider keine Details.

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