Mittagessen in Muenchen

Nachdem der Umzug nach Muenchen groesstenteils problemlos ueber die Buehne gelaufen ist, warte ich noch immer auf den neuen Telefonanschluss zu Hause. Es bleibt mir also nichts anderes uebrig, als von Arbeit zu bloggen, wo ich – der geneigte Leser mag es bereits erkannt haben – stolzer Nutzer einer Tastatur mit US-Layout bin. Ueber den Inhalt der Materie, in die ich mich gerade einlese, werde ich ein anderes Mal schreiben.

Zunaechst geht es um die elementaren Dinge. Genauer um die Frage, was es hier wo zu essen gibt. Im Vergleich zum Saarbruecker Campus sieht die Lage hier deutlich anders aus, wenn ich das richtig erkannt habe:

  • Die Universitaetsgebaeude sind ueber die Stadt verteilt. Der groesste Teil befindet sich aber an einem Ort (Leopoldstrasse). Dort ist auch gleich die Hauptmensa.
  • Das Institut fuer Informatik, in dem ich arbeite, ist allerdings woanders, naemlich am Englischen Garten in der Nahe des Chinesischen Turms. Zu Fuss braucht man vermutlich ca. 15 Minuten zur Mensa.
  • Im Institut selbst befindet sich eine Cafeteria, die aber qualitativ und preislich nicht besonders grossartig ist.
  • Ebenfalls in einiger Entfernung befinden sich Kantinen von verschiedenen Institutionen und Behoerden, z.B. dem Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten. (Notiz an mich: irgendwann mal mit dem Plural von „Forst“ beschaeftigen.) Diese Kantinen kosten mich als Staatsbediensteten/Angestellten im oeffentlichen Dienst auch nicht mehr, als wuerde ich direkt dort arbeiten. Das finde ich toll.

Meine Kollegen und ich muessen also jedesmal ein bisschen laufen (ausser zur Institutskantine, natuerlich). Das kann man aber auch ganz positiv sehen, schliesslich vertreibt so ein kleiner Mittagsspaziergang schnell die Muedigkeit. Ausserdem ist es nett, ein bisschen Auswahl zu haben.

Das Problem, gesehen aus der Sicht eines Saarbruecker Ex-Studenten, sind vielmehr die Preise. In der Saarbruecker Mensa kostet das Komplettmenue 1,85 Euro. Wenn man sich dieses Menue hier in Muenchen (egal wo) mit den verfuegbaren Wahlessen und Beilagen zusammenstellt, kommt man selbst als Student mit der jeweils billigsten Kombination kaum unter 3,50 Euro raus.

Okay, ein ganzes Komplettmenue ist ja auch eh ein bisschen viel. Und vielleicht schmeckt es hier auch in der Regel besser. Verhungert bin ich jedenfalls noch nicht.

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