OK, grau ist hier ein bisschen die dominante Farbe, aber immerhin!

Live vom Eisbach.
OK, grau ist hier ein bisschen die dominante Farbe, aber immerhin!




(Nähe Valepp-Mautstraße beim Tegernsee)
Ein paar Tage nach der Wanderung auf den Tegelberg haben wir im Rahmen der Sommerschule einen Ausflug zum Fellhorn in der Nähe von Oberstdorf gemacht. Zunächst sind wir zur Mittelstation hochgefahren. Von dort gibt es drei Wege zum Gipfel: einen direkten, entlang der Seilbahn, einen leichten Weg südlich herum, sowie einen etwas anstrengenderen Weg nördlich herum. Letzteren hatten wir genommen. Es ging erstmal parallel zum Berg einen schönen Weg entlang zu einer Almhütte, vorbei an einem kleinen Gebirgssee.
Von der Hütte aus erstiegen wir den Berg über einen recht steilen Treppenweg. Oben angekommen konnten wir dann auf dem Fellhorn-Grat dem Gipfel entgegen wandern. Dabei hat man eine wunderbare Aussicht, nämlich auf Deutschland auf der einen Seite, und auf Österreich auf der anderen (der Weg stellt genau die Grenze dar).
Auch wenn es zu beiden Seiten recht steil abwärts geht, ist der Weg völlig ungefährlich. Mich hat dort oben vor allem beeindruckt, wie grün und „irisch“ es da überall aussieht. Vom eigentlichen Fellhorn-Gipfel sind wir dann mit der Seilbahn wieder zurück nach unten gefahren. Nee stimmt nicht, vorher gab’s noch ein schönes Dinner auf der Mittelstation…
Alles in allem ist der Berg gerade für eine eher leichte Wanderung mit einer größeren Gruppe sehr zu empfehlen, denn es gibt mehrere verschiedene Wege unterschiedlicher Schwierigkeit, das ganze Gelände ist aber gleichzeitig sehr übersichtlich. Für unsere Route haben wir gerade mal gut zweieinhalb Stunden gebraucht.
Der Bürokollege eines Mitarbeiters an meiner Universität veröffentlicht in seinem Blog immer häufiger Wanderberichte. Da möchte ich natürlich nicht zurückstehen und versuche es auch einmal.
Schon vor drei Wochen waren Marianne und ich auf dem Tegelberg. In der ganzen Gegend waren relativ viele Leute unterwegs, weil es ein Sonntag und das Wetter sehr gut war. Vielleicht lag es auch daran, dass der Berg direkt neben Schloss Neuschwanstein liegt…
Vom Ort Schwangau aus gibt es verschiedene Wege hinauf: über einen etwas steileren Weg, von dem man immer wieder einen guten Blick auf das Schloss hat, über einen längeren und flacheren Weg hinter dem Berg, sowie über die Tegelbergbahn.
Auf dem Gipfel hat man eine wunderbare Aussicht auf das Allgäuer Land und den Forggensee bei Füssen. Außerdem starten dort bei gutem Wetter ständig Segel- und Gleitschirmflieger!
(Keine Ahnung, warum die ersten zwei Sekunden kaputt sind.)
Vom Tegelberg führt ein Weg weiter hinauf zum Branderschrofen. Der Weg beginnt zunächst relativ einfach, und man wird mit einem schönen Blick auf die Alpen belohnt.
Ein paar Minuten später kam dann leider dieses Schild:
Die Schwierigkeitsklassifizierung springt dann spontan von blau auf schwarz, und für die letzten Meter zum Gipfel (rechts im Bild) sollte man wirklich schwindelfrei klettern können. Was für mich nicht gilt.
Bergab sind wir dann über den längeren Weg gegangen. Der war auf Dauer zwar doch etwas langweilig, aber auch hier gab es ein paar nette Stellen, und der Weg war nicht so überlaufen.
Alles in allem war es eine sehr schöne Wanderung. Zum Schluss noch einmal zum Schloss Neuschwanstein. Weil es davon schon genug Fotos gibt, hier zur Abwechslung mal die Touristen, die sich auf der nahe gelegenen Marienbrücke drängeln, um das Schloss zu fotografieren:
Ich muss nochmal auf Thomas Ball zurückkommen, den Coach, Leiter der Sommerschulen-Band und vor allem Vortragenden.
Er hat ein Tablet-PC-Stift-Notebook-Dings, welches er auch intensiv nutzt, denn die Folien in seinen Präsentationen sind ausschließlich handgeschrieben und -gezeichnet.
Auch wenn das auf meinem unscharfen Foto nicht so herauskommt: das sieht erstaunlich gut aus, deutlich besser sogar als so manche normale (getippte) Präsentation. Ich vermute aber, dass man dafür einige Übung und Disziplin braucht, damit es nicht zu unübersichtlich wird.
Außerdem nutzt er die Technik dazu, während des Vortrags ganz unkompliziert mit dem Stift zusätzliche Dinge auf die Folien zu schreiben, Formeln zu entwickeln oder Punkte hervorzuheben. Ziemlich cool.

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