Hier noch eine ältere Geschichte von meiner Ankunft in den USA, die mir heute wieder einfiel:
In den USA sind Schecks ja ein ganz normales Zahlungsmittel. So normal, dass ich vor einigen Monaten erst einmal lernen musste, wie man einen Scheck ausstellt. Und seit heute weiß ich auch, wie man einen einlöst…
Ebenfalls normal ist es, dass man sein Gehalt am Monatsende in Form eines Paychecks bekommt, den man dann bei der Bank einlösen muss. Als ich hier ein US-Konto eröffnete, las ich darüber etwas in den Werbebroschüren meiner Bank, sinngemäß etwa:
Das neue “Workplace Direct Deposit Program”: Versuchen Sie, bei Ihrem Arbeitgeber zu beantragen, dass Ihnen Ihr Gehalt per elektronischem Transfer (Direct Deposit) überwiesen wird. Dann bekommen Sie das Geld ganz bequem automatisch und müssen nicht mehr monatlich mit dem Scheck zur Bank laufen. Wir haben hier schon ein entsprechendes Formular vorbereitet, dass Sie nur noch beim Arbeitgeber vorlegen müssen…
Wow, moderne Zeiten! Das betraf mich aber nicht, weil ich eh in den USA kein Gehalt beziehe. Ich eröffnete also ein Konto und übertrug einen größeren Geldbetrag elektronisch vom deutschen aufs US-Konto. Ein paar Tage später sah ich im Bankauszug nicht nur, dass das Geld angekommen war, sondern auch die folgende Gutschrift von der Bank:
Workplace Direct Deposit Bonus: +$75.00
Sehr gern. Wenn es euch denn glücklich macht.




