Baustelleninsel

Baustelleninsel

OpenStreetMaps

Also die freie Google-Maps-Alternative OpenStreetMap ist für Großstädte wie München ziemlich cool. Es gibt zwar keine Satellitenansicht, dafür sind die normalen Karten aber umso detaillierter. Im Gegensatz zu Google Maps sind alle Fußwege eingezeichnet (auch in Parks), und es gibt eine eigene Karte mit empfohlenen Wegen für Radfahrer. Außerdem erfährt man z.B. die Lage von Bankfilialen oder Briefkästen, und auch Restaurants, Cafés und Kneipen in der Nähe sind schneller zu erfassen als bei Google Maps. Wie gut die Suche ist, kann ich aber nicht sagen.

Klicktherapie

Neulich, im elektronischen Vorlesungsverzeichnis der LMU beim Klick auf „Lehrveranstaltung belegen/abmelden“:

HIS-LSF: Bedingung akzeptieren

Es wird nicht ganz klar, was die zu akzeptierende Bedingung eigentlich ist, sie ist aber trotzdem jedes Mal zu akzeptieren. Das ist aber nicht schlimm: wenn man alles sorgfältig gelesen und was-auch-immer akzeptiert hat, erscheint nach dem Klick auf „Weiter“:

HIS-LSF: Nicht hier...

Hmmm…

Beinahe-Echtzeit-Hype

Zur heutigen Markteinführung von Windows 7 bindet Microsoft auf der Windows-Startseite auch Twitter-Jubel-Kommentare von begeisterten Anwendern ein. Leider kommt die PR-Abteilung beim Filtern noch nicht in Echtzeit hinterher. Oder beim Schreiben…

Windows-7-Hype

Ja, diese Kommentare erscheinen als erstes.

Nummernchaos

In dem Gebäude, in dem sich unter anderem unser Institut befindet, finden demnächst größere Baumaßnahmen statt: zwischen zwei Seitenflügeln wird ein neuer Hörsaal eingefügt. Dass die Baumaßnahmen jetzt angefangen haben, hat mir ein freundliches Schild auf dem Weg zum Seitenausgang mitgeteilt: „Kein Eingang, Unfallgefahr! Universität übernimmt keine Haftung!“

Mit der Baumaßnahme verschiebt sich aus irgendwelchen Gründen die Durchnummerierung der Seitenflügel. Und wo man schon dabei ist, verpasst man auch gleich noch vielen anderen Räumen eine logischere Nummerierung, vergibt eindeutigere Bezeichnungen, usw. Unterm Strich bekommen schätzungsweise 80-90 Prozent der Hörsäle, Seminarräume und Büros eine neue Nummer.

Die neuen Nummern sind nicht disjunkt von den alten: die gleiche Nummer kann im alten System einen anderen Raum bezeichnen als im neuen. Doch das absehbare Chaos und die Verwirrung (gerade bei Studenten) kann mit ein paar einfachen Mitteln minimiert werden:

  • Man erklärt den Mitarbeitern das neue Nummernsystem und den Ablauf der Umbenennungsmaßnahme, damit diese die Raumangaben z.B. auf Vorlesungsseiten rechtzeitig anpassen können.
  • Die Umbenennung wird innerhalb weniger Tage durchgeführt.
  • Sie wird in Phasen mit möglichst geringem Orientierungsbedarf durchgeführt, also etwa nicht in der ersten Vorlesungswoche des Wintersemesters.

Muss ich erwähnen, dass keiner dieser Punkte berücksichtigt wurde? :-)

Kleinigkeiten

Nach einem langen Arbeitstag im Büro: Es sind dumme Kleinigkeiten, an denen sich ein Kichern entfacht. Der 54er Bus hat in der Dunkelheit die Abzweigung verpasst und muss über die Kreuzung zurücksetzen. Hihi. Klick.

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Rekordseife

Vor knapp zwei Wochen lief die endgültig letzte Folge der Seifenoper Guiding Light bei CBS.

Das wäre nicht weiter erwähnenswert, wenn diese Serie nicht schon seit 1937 laufen würde (davon die ersten 15 Jahre im Radio). Die letzte Folge hatte übrigens die Nummer 15762. :-)

Wahltracht

Wenn man die Online-Berichterstattung zur Bundestagswahl bei internationalen Zeitungen und Nachrichtenargenturen verfolgt, könnte man den Eindruck bekommen, die Deutschen gehen nur in traditioneller Kleidung zur Wahl…

The Guardian:

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Reuters:

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AFP:

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Schwieriger Straßenname

Ich muss noch einmal auf das Thema „Straßenschilder in München“ zu sprechen kommen. Und zwar konkret auf die Oettingenstraße, in der sich auch das Institut für Informatik befindet.

Die Oettingenstraße hat eine interessante Eigenschaft: auf Schildern wird ihr Name mit zunehmender Hausnummer zunehmend falsch geschrieben:

Oettingen-Straße 35

Oettingen Str 46

Öttingenstr. 58

Und das Gebäude mit der höchsten Hausnummer am Ende der Oettingenstraße? Das ist unser Institut. Und da steht in großen freundlichen Lettern über dem Haupteingang:

Oettingerstr. 67

:-)

(Danke an Jan (Bild 3) und Uli (Bild 4).)

Kunst und Politik – Das Update

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass irgendein CSU-Verantwortlicher den letzten Blogbeitrag gelesen hat, trotzdem wurden vor einigen Tagen alle Wahlplakate von Herbert Frankenhauser „aktualisiert“, d.h. mit einer professionelleren Version überklebt. Zum Beispiel:

Frankenhauser - neues Plakat

Kein knalliger Hintergrund mehr, keine gebleichten Zähne, keine Fotomontage (obwohl, der Übergang von Kinn zu Kragen… na egal). Alles ist jetzt ganz bieder-bayrisch, von den alten Plakaten ist nichts mehr zu sehen. Trotzdem wird es damit schwer werden, dieses Dracula-Image loszuwerden…

Frankenhauser - neues Plakat

(Danke an Felix für die Fotos.)

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